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BILDUNG IST ZUKUNFT Aktuelle Projekte 2011/2012 Beim Thema „Bekämpfung der Kinderarmut“ entsteht in unseren Köpfen das Bild von Straßenkindern in den Favelas von Mittel – u. Südamerika oder von hungernden Kindern in Afrika. Das sind genau die Aufgaben die wir uns gestellt haben und denen wir bisher erfolgreich entgegen wirken konnten. Der Begriff „Kinderarmut“ hat in Europa und insbesondere in Deutschland eine andere Bedeutung als in einem Schwellen- oder Entwicklungsland. Immer wieder stoßen wir hier auf materielle und seelische Not, im nahen Umfeld wie in der globalen Perspektive. Kinderarmut lässt sich nicht nur am Einkommen festmachen. Kinder aus armen Familien werden oft benachteiligt und ausgegrenzt. Neben dem Mangel an materiellen Dingen fehlt es oft an Zuwendung, Erziehung und Bildung. Kinder aus armen Familien haben häufiger gesundheitliche Probleme – verursacht durch falsche oder schlechte Ernährung. Jedes zehnte Kind lebt hierzulande in relativer Armut. 40 % der Kinder von Alleinerziehenden in Deutschland sind arm. Das heißt aber nicht, dass sie die einzigen Armen sind. Kinderreiche Familien, sehr junge Eltern und arbeitslose Eltern gehören ebenfalls dazu. Armut bedeutet für die Kinder vor allem Einschränkung, Verzicht und Ausgrenzung als fundamentale Erfahrung. Die möglichen Folgen sind geringes Selbstwertgefühl, Einsamkeit und Resignation. Diese Erfahrungen gefährden nicht nur das Niveau ihrer Schulbildung und später ihrer beruflichen Bildung. Die Beeinträchtigung der Entwicklung kann die eigene Identität dauerhaft schädigen. Die Häufung mehrerer Faktoren bzw. die Situation der Eltern wie geringes Einkommen, mangelhafte Bildung, schlechte Ernährung etc. stehen in einer wechselseitigen Beziehung Sie bauen auf einander auf, verstärken sich und bedingen sich gegenseitig. Ein Teufelskreis, aus dem sich Arme nur schwer befreien können und die Kinder die Leidtragenden sind. |
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Inlandsprojekte


