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Mein Zuhause
Geboren wurde ich 1958 in Mainz. Die Wurzeln meiner Familie liegen in Mainz-Kostheim. Dort habe ich den Großteil meiner Kindheit und Schulzeit verbracht. Weiter ging es dann nach Wiesbaden auf weiterführende Schulen und auf die Fachhochschule.
Nach einer weiteren Ausbildung im kaufmännischen Bereich machte ich mich mit 23 Jahren in der Bau – u. Immobilienbranche selbständig.
Bis heute ist das Unternehmen, welches ich mit meinem langjährigen Lebenspartner betreibe, erfolgreich im Rhein-Main-Gebiet tätig.
Vor 20 Jahren zog ich nach Hochheim/M. und wohne sehr glücklich und zufrieden in der romantischen Altstadt.
Mein Engagement
Nach vielen Jahren Engagement bei der „Helfende Hand Hochheim – Hilfe für Tschernobyl Kinder e.V.“ gründete ich vor fünf Jahren eine eigene Stiftung. Die Petra Lustenberger Stiftung – Hilfe für Kinder in Not.
Es wurde begonnen mit Kinder- u. Jugendprojekten in Brasilien, Namibia und Weißrussland. Alle Projekte bestehen seither und setzen auf Bildung und Ernährung sowie Aufklärung und Prävention. Hilfe zur Selbsthilfe und die Vergabe von Mikrokrediten ebenso wie eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe. Vor einem Jahr kam auf internationaler Ebene – unter den gleichen Aspekten, noch Südafrika mit mehreren Kinderprojekten und eine Schulpartnerschaft hinzu.
In Deutschland wurde vor 3 Jahren aufgrund der bestehenden Notwendigkeit ein Sozialfonds gegründet. Dieser Sozialfonds ermöglicht es, unbürokratisch und schnell unverschuldet in Not geratenen Menschen zu helfen.
Nach fünf Jahren Erfolg und ehrenamtlichem Tun ist die Stiftung nun in der Lage und befähigt, weitere Hilfestellungen zu geben. Einige sehr engagierte und hoch motivierte Botschafter konnten gewonnen werden und leisten für die Stiftung wertvolle Arbeit. Dies umfasst z.B. kostenlose Nachhilfe, Betreuung von Migranten in Alltagsproblemen etc.
Bildung steht im Vordergrund bei der Unterstützung von benachteiligten Kindern und Jugendlichen. Denn Armut bedeutet immer Ausgrenzung. Auch alte Menschen werden nicht vergessen. Nicht nur an Weihnachten werden Lebensmittelpakete für diese Bedürftige gepackt. Auch ganzjährig werden diese Menschen mit Lebensmitteln etc. versorgt. Grundsatz der Stiftung ist, überschaubar und transparent zu bleiben. Humanitäre Hilfe bedeutet, die Würde der Bedürftigen zu wahren und sie mit der geleisteten Hilfestellung nicht zu demütigen und insbesondere im Ausland deren Kultur zu respektieren.
Meine Motivation
Ich stehe für eine aktive Beteiligung für mehr Gerechtigkeit und fühle mich im Zuge meiner sozialen Mitverantwortung verpflichtet gegen Armut hier in Deutschland und in aller Welt etwas zu unternehmen. Ich bin reich da ich lesen und schreiben kann, in einem Land ohne Krieg lebe, genug zu essen habe sowie sauberes Trinkwasser und gesund und glücklich bin. Für viele Menschen auf dieser Erde ist dies keine Selbstverständlichkeit. Und diesen Reichtum möchte ich teilen.
Wir orientieren uns zumeist an dem Erwerb von Dingen. Doch der Zauber hält nur kurz. Erwerben macht glücklich, Besitzen hingegen sehr viel weniger. Auf die innere Souveränität und Solidarität kommt es an. Auf das gelebte Miteinander.
Meine Ziele
Unser Leben hat eine Komplexität erreicht wie nie zuvor und leider sind dadurch auch die Werte verloren gegangen. Die moderne Welt mit ihrer globalen Informationstechnik rückt die Menschen nicht nur enger zusammen. Sie öffnet uns auch die Augen. Wir wissen immer mehr und die beispiellose Freiheit hat uns nicht nur glücklich macht. Tag für Tag zeigt sie uns zugleich, dass Menschen mit Hunger, Existenzangst und generell ums Überleben zu kämpfen haben. Jeder Mensch kann etwas unternehmen und um sich einbringen die Welt in der wir leben menschlicher zu machen. Mit Zuversicht, Engagement und Energie möchte ich Menschen dazu bewegen mit mir bzw. mit unserer Stiftung gemeinsam diesen Weg zu gehen. Ein Weg für mehr Frieden und Gerechtigkeit sowie weiterhin für mehr Toleranz und Freiheit. 2011
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